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So sollte es Ihnen nicht ergehen. Hier eine kurze Geschichte zu einem Schadensfall:

Eine junge Familie entschloss sich ein Haus zu kaufen und Besichtigte dieses Objekt mit einem Immobilienmakler und dessen Verkäufer sowie Angehörige der jungen Familie. Bei der Inaugenscheinnahme des Hauses war da die Euphorie groß, da es Ihnen von Raumaufteilung und Ausstattung, sowie Lage sehr gefallen hat, 
Bei Gesprächen mit dem Verkäufer wurden sichtbare Mängel erörterte und kostenmäßig dem Kaufpreis abgezogen. Auch bei dem Hinweis das es in der Kellerwohnung ein kleiner Wasserschaden gab der mittlerweile schon ca. 5 Jahre war und dieser behoben wurde? kam keine Skepsis auf.

Es wurde kurz darauf der Kaufvertrag gemacht und notariell beglaubigt.

Dann oh Schreck!!!! So fing es an  ...

und unsere Firma die Bausanierung Reitenbach, sowie das Bauzustandsanalyse & Sachverständigenbüro Grebenhain wurde eingeschaltet.

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So fing alles an, Pilzbewuchs in der Kellerwohnung am Boden

Bei der Untersuchung wurde Feuchtigkeit in der gesamten Dämmschicht unter dem Estrich im Kellergeschoß gemessen.

Bei Überprüfung der Versorgungs- und Heizungsleitung durch eine Leckageortung ( Befüllen der Leitungen mit speziellem Gas, das von einem Sensor aufgespürt wird ) konnte keine Leckage festgestellt werden.

Es war nun davon auszugehen das der damalige Wasserschaden nicht behoben wurde was sich später auch bestätigte.

Weiter wurde zusätzlich auch noch eine Defekte Außenabdichtung bei den Untersuchungen gefunden, wo Wasser in das Mauerwerk eintrat.


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Bei einem Ablauf in der Wasserschadenssanierung wurden wie hier, die Fliesen entfernt um im Unterdruckverfahren die Feuchtigkeit aus der Dämmschicht zu holen um dadurch zu trocknen, das bei einer Dämmschicht aus Styropor in ca. 21 Tagen beendet und trocken ist.

Zum Pech der jungen Familie kam es hier aber schlimmer, hier war vermutlich aus Kostengründen beim ersten Anschein Holzspäne verwendet worden. 


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Dieser vorbereitender Aufbau der Trocknungsanlage war dann umsonst.


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Nach der Entfernung der Fliesen und des Estrichs im gesamten Kellergeschoß kam dann eine sogenannte Ökologische Trittschalldämmung zu Vorschein, (Pappkarton gefüllt mit geraspelten Holz, eingeschlagen und verschweißt mit Ökofolie) auf Styropor verlegt.


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Durchfeuchtete Dämmschicht wie oben Beschrieben ( und gemüffelt hat es)

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Und hier auch  ( das gesamte Kellergeschoß war betroffen )

Durch den Fäulnisvorgang des geraspelten Holzes konnte auch 10 Tage nach der Entfernung des Aufbaus und der eingesetzten Trocknung der Modergeruch zwar verringert werden, aber nicht komplett beseitigt werden.

Erst durch den Einsatz einer Geruchsneutralisation mit einem Ozongerätes über 24 Std. konnte der Modergeruch beseitigt werden.


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Nach der gesamten Entfernung von Fliesen, Estrich und Trittschalldämmung kamen die Kondenstrocknen in den Räumen zum Einsatz.

Hinzu kam jetzt wo die Trocknungsgeräte die Arbeit verrichteten zum entsetzen das an verschiedenen Stellen an der Außenwand des Hauses Feuchtigkeit in die Räume eintrat.

Bei weiteren Untersuchungen wurde festgestellt dass die Außenabdichtung der Westlich zugewandten Seite in der Erde liegenden Wand defekt war.


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Was heißt das????

Es wurden mehrere Varianten der Abdichtungsmöglichkeiten erwähnt, wie
z.b.: Schleierinjektion, Nachträgliche Innenabdichtung sowie eine Nachträgliche Abdichtung von Außen wurden  durchkalkuliert mit der Bauherrschaft entschieden das eine Nachträgliche Abdichtung von Außen erstellt wird.

Nun also musste der Bagger bei……
….

Da war er, klein aber oho

Und er hat es geschafft ...


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Hier haben wir die Ursache gefunden.

Da bei der damaligen Neubauabdichtung die erste Papplage nicht zurückgeschnitten und die Abdichtung nur 1mm aufwies kam es zum Wassereintrag ins Mauerwerk


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Hier die Entfernung der Drainageplatten, die teilweise in die noch frische Abdichtung verklebt wurden.


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Überstehende Sperrbahn, wo Wasser eintreten konnte.

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Fugen der Steine vor Abdichtung nicht vermörtelt.


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Ein Hinweis für das Wasser fehlte auch hier?….. bitte nicht in die Mauer fliesen liebes Wasser!

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Hier wurde heftigst an Material gespart  ( gerade mal 0,7mm Schichtdicke )


Der Zeitaufwand für die Sanierungsarbeiten bei diesem Objekt betrugen ca. 10 Wochen und hatten einen Kostenrahmen von ca. 50.000 Euro.

Es sollte sich überlegt werden, wenn man ein Haus kauft oder im Zuge bei seinem eigenem ein Home ein Sanierungsvorhaben durchführen will, dass man eine Ursachenfindung von den entstandenen Schäden macht.

Dies ist entscheidend beim späteren Sanierungserfolg.

Bausanierung Reitenbach | Wilfried Reitenbach | Eisenbergsweg 8 | 36355 Grebenhain | Telefon: 0 66 44 - 91 88 47